Mittelaltermarkt Delbrück oder „wie ein Elefant die Tonleiter lernt“

Es war Sonntag der zweite Tag im August des Jahres 2009. Wir folgten dem Ruf des „Delbrücker Trosses“ Ihren selbst veranstalteten Markt zu besuchen. Sonor Teutonicus und die Spielleute Rayneke sollten auch anwesend sein. Also wurden schnell die Pferde vor den Wagen gespannt und los ging’s.
Nicht zum ersten und auch nicht zum letzten mal war ich froh das eines meiner Pferde sprechen konnte und den Weg kannte, sonst würde ich wahrscheinlich heute noch suchen und irgendwann in einem Land ankommen in dem Würstchen aus der Pelle gesaugt werden und alle Männer schuhplattelnd durch die Gegend rennen. (Ja, so was gibt es wirklich)
Fast zeitgleich (also ca.3 Augenzwinkern früher) traf der Rest der Mädels vor mir ein. Das nenn ich Timing!!! (ich glaube unsere Pferde haben heimlich miteinander gesprochen)
Nachdem ein paar Mädels nochmal in die Farbtöpfe geschaut haben und ich mich sportlich mit 3 bis 10 Wespen vergnügt habe, konnten wir hoch motiviert den Markt betreten. Sofort wurden wir sehr herzlich von Heiner und Christel vom Hippenschmaus und Junker Wilfried begrüßt und über den ungefähren Ablauf informiert. Als erstes stand die Markteröffnung mit dem Aufmarsch der Heerlager an. Dies war dann auch für uns das erste Mal und eine blendende Gelegenheit das neue Horn zu blasen. Nachdem ich die komplette Tonleiter eines pupsenden Elefanten perfekt getroffen hatte und nebenbei bemerkte das das mit dem „Blasen“ auch schon mal besser geklappt hat, hatte ich auch die letzten Lacher auf meiner Seite. (Fazit: Blasen üben!!!  ;o))
Dann überraschend für uns: Es war noch ein anderer Tribe anwesend. Jegliche Sorgen die der einen oder anderen von uns Anfangs durch den Kopf gegangen sind wurden von Monakiras  offener und liebenswerter Art mit der Sie auf uns zukam sofort vergessen. Hier noch mal ganz Liebe Grüße an Monakira und Ihren Tribe. Wir hoffen Euch noch mal wieder zu treffen um endlich die Tänze die wir noch machen wollten nachzuholen. Dann wurden erstmal alle Stände genaustens unter die Lupe genommen und für sehr tauglich befunden. Alles was ein Tribalettenherz begehrt: ausgefallene Schmuckstände, Borten, Deko-Knöpfe-Schischi und natürlich die leckersten  Essens- und Getränkestände. (wurden gleich getestet!)
Als dann auch noch die Sonne in voller Pracht erstrahlte war die Laune perfekt, was aber auch zur Folge hatte, das alle anderen nur noch unter Einsatz von Anikas wirklich weißer und dicklicher Sonnencreme (ich glaube Lichtschutzfaktor 100+) ins gleißende Licht treten wollten. Ich habe mich beim betrachten des Resultates dann für den Sonnenbrand entschieden, welchen ich auch prompt mit nach Hause genommen habe.
Die Sonors waren in der Zwischenzeit schon fleißig am Musizieren und wir konnten gleich ein Tänzchen wagen. Jaaaa, auch das machte schon wieder Spaß.
Nachdem wir die Spielleute Rayneke dann das erste mal Live erlebt hatten war sofort klar: Sehr tanzbare Musik und nette Jungs.
Zu unserer alle Freude trafen wir dann unsere Kartenlegerin vom Osnabrücker Zoo wieder.
So verging dieser schöne Tag wie im Fluge. Wir hatten gute Gelegenheiten zum Tanzen, viele nette Leute kennengelernt oder wieder getroffen und diese wirklich gut Atmosphäre genossen.

Fazit: ein ganz toller Markt mit wahnsinnig netten Veranstaltern, tollen Ständen, und sympathischen Heerlagern.
Danke an „Sonor Teutonicus“ sowie „Rayneke“.
Bommelige Grüße an Monakira
Und ganz großen Dank an den Delbrücker Tross für die Einladung. Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder.

LG Eure Tuula

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